Die Idee, die hinter einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage steckt
Bis der Strom bei Ihnen aus der Steckdose kommt, hat er viele Verluste hinter sich.
Konkret bedeutet dies, dass für 1 KWh, die Sie der Steckdose entnehmen, ca. 3,5KWh an Primärenergie aufgewendet werden müssen.
Verdeutlicht am Beispiel Öl: in einem Großkraftwerk werden 1ltr. Öl , was 10 KWh Energie entspricht, zur Energieerzeugung verarbeitet. Davon kommen bei Ihnen an der Steckdose ca. 3 KWh an. Der Rest ist Abwärme, welche in großen Kühltürmen in die Umwelt nutzlos abgegeben wird und Leitungsverluste.
Wenn man nun die Abwärme bei der Stromerzeugung nutzen könnte, würde man die Effizienz der eingesetzten Energie deutlich steigern.
Genau das macht eine KWK-Anlage bzw.ein Blockheizkraftwerk.
Derzeit gibt es 2 wesentliche Ansätze:
1. Ein Motor treibt einen Stromgenerator an und erzeugt somit elektrische Energie. Die dabei entstehende Abwärme wird zu Heizzwecken genutzt.
2. Die von einem Brenner erzeugte Wärme treibt einen Motor bzw. Turbine an, welche Strom erzeugt.
Dabei reicht der Einsatz vom Einfamilienhaus bis zur Großindustrieanlage im MW-Bereich.
In einer heutigen "Klein-KWK-Anlage" werden bis zu 94% der Primärenergie in genutzte Energie (Strom und Wärme) umgesetzt.
Dies führt zu einer CO2-Einsparung von bis zu 59%.
Ihr NEKon-Team
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