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Nutzung erneuerbare Energien (BAFA Marktanreizprogramm): Kesseltauschbonus wird für 2010 verlängert Bereich: Infos (10.3.10) Das Jahr 2009 endete für das Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums mit einer Rekordbilanz. Durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurden 270.000 Solarkollektoranlagen, Biomasseheizkessel und Wärmepumpen mit Investitionszuschüssen gefördert. Im Jahr 2010 wird die Förderung kontinuierlich fortgesetzt, das Bundesumweltministerium hat zum Jahresanfang 2010 lediglich eine Richtliniennovelle mit wenigen Änderungen verabschiedet. Folgende Änderungen wurden für 2010 erlassen: Kesseltauschbonus - Der Kesseltauschbonus wird in reduzierter Form bis zum 30.12.2010 fortgeführt. Mit dem Kesseltauschbonus wird eine zusätzliche Förderung für eine Solarkollektoranlagen gewährt, wenn gleichzeitig ein alter Heizkessel gegen einen neuen Brennwertkessel (Öl, Gas) ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt ab 01.01.2010 400,00 € und gilt für Anträge die seit Jahresbeginn beim BAFA gestellt wurden.
Wärmepumpenförderung - Bei Wärmepumpen bleiben die Fördersätze (d.h. die Förderung je m² Wohnfläche) gleich, die Förderhöchstbeträge wurden aber abgesenkt. Damit sinken z.B. in Bestandsgebäuden die Förderhöchstbeträge für Sole/Wasser-Wärmepumpen oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen von 3.000,00 € auf 2.400,00 € und für Luft/Wasser-Wärmepumpen von 1.500,00 € auf 1.200,00 €. Niedrigere Fördersätze und Förderhöchstbeträge gelten für Anlagen in Neubauten. - Bei Wohngebäude mit mehr als einer Wohneinheit richten sich die Förderhöchstbeträge zukünftig nach der Zahl der Wohneinheiten und sind als Festbeträge gestaltet. - Für die Basisförderung muss ab dem 01.07.2010 der COP-Wert der Wärmepumpe mit einem Prüfzertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts nachgewiesen werden. - Für die Innovationsförderung gilt für Anträge ab 22.02.2010, dass der COP-Wert der Wärmepumpe mindesten 4,7 betragen und dies mit einem Prüfzertifikat nachgewiesen werden muss.
Effizienzbonus - Die Anforderungen an die Gewährung des Effizienzbonus wurden an die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst und für Nichtwohngebäude wird er nicht mehr gewährt.
Besonders effiziente Umwälzpumpen - Die Bonusförderung für besonders effiziente Umwälzpumpen entfällt mit dem 30.06.2010. Nicht davon betroffen sind besonders effiziente Solarkollektorkreispumpen.
Bisherige Anforderungen für den Umwälzpumpen werden Fördervoraussetzung - Ab dem 01.07.2010 werden Biomasseanlagen, Wärmepumpen und der Kesseltauschbonus sowie der Kombinationsbonus nur dann gewährt, wenn ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage vorgenommen wurde. - Ab dem 01.01.2011 muss zusätzlich eine Umwälzpumpe entsprechend der Effizienzklasse A zum Einsatz kommen.
Kumulierungsverbote mit KfW-Förderprogrammen - Neu sind die Kumulationsverbote des Förderprogramms mit einigen KfW-Programmen. Nicht mehr kombiniert werden kann das Martanreizprogramm mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren"; sowohl die Zuschuss- als auch die Darlehensvariante sind von dem Verbot betroffen Eine Förderung nach dem Marktanreizprogramm ist auch bei gleichzeitiger Inanspruchname von Fördermitteln für Einzelmaßnahmen der KfW-Programme "Energieeffizient Sanieren - Kommunen" und "Sozial investieren - Energetische Gebäudesanierung" ausgeschlossen.
www.bafa.de
Strompreisentwicklung zeigt: Erneuerbare Energien sind keine Kostentreiber. Bereich: Infos (6.3.10) Berlin, 16. Oktober 2009: Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben gestern die prognostizierte EEG-Umlage für das Jahr 2010 veröffentlicht, die zum ersten Mal nach der neuen Ausgleichsmechanismusverordnung ermittelt wurde. Danach zahlen Verbraucher pro Kilowattstunde künftig 2 Cent für die Vergütung des Stroms aus Erneuerbaren Energien statt wie bisher geschätzt ca. 1,2 Cent. Gründe für die deutlich höhere Umlage im kommenden Jahr sind der Einbruch des Börsenpreises für Strom aufgrund der Wirtschaftskrise, veränderte Berechnungsmethoden nach der neuen Verordnung und ein schnelleres Wachstum der Erneuerbaren Energien. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die Schlussfolgerung, die Erneuerbaren Energien trieben den Strompreis in die Höhe, als falsch zurück.
Während die durchschnittlichen Haushaltsstrompreise in den letzten zehn Jahren um 9,3 auf 23,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gestiegen seien, habe sich der Anteil der EEG-Umlage im gleichen Zeitraum lediglich von 0,2 auf 1,1 Cent pro kWh erhöht (s. Grafik). „Das zeigt: Der eigentliche Preistreiber ist die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen“, sagt Björn Klusmann, BEE-Geschäftsführer. Trotz zuletzt gesunkener Börsenpreise seien die Strompreise für Haushaltskunden bisher nicht zurückgegangen. Die Versorger hätten höhere Gewinne eingestrichen, statt die Entlastungen an die Verbraucher weiterzugeben.
Grundlage für die neue Prognose der EEG-Umlage sind die Strombörsenpreise von 2009, die wegen der Wirtschaftskrise deutlich niedriger lagen als in der Vergangenheit. „Zieht mit der erwarteten wirtschaftlichen Erholung der Strompreis wieder an, verkleinert sich die Differenz zwischen dem Börsenpreis und der Vergütung für Erneuerbaren Strom und damit auch die jetzt sehr hoch angesetzte Umlage“, erläutert Klusmann. Fast die Hälfte derprognostizierten Umlageerhöhung beruhe auf diesem Effekt. Aus dem schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor resultiere nur etwa ein Drittel der Umlageerhöhung.
lusmann: „Das zusätzliche Geld für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ist gut angelegt. Denn die Rohstoffpreise und damit die Kosten für konventionelle Stromerzeugung steigen in absehbarer Zeit wieder an. ErneuerbareEnergien liefern deshalb schon bald günstigeren Strom als konventionelle Quellen. Außerdem wird die EEG-Umlage trotz des weiteren rasanten Ausbaus der Erneuerbaren bereits ab 2015 zurückgehen.“
Quelle: BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Solartromvergütung: Koalition einigt sich auf Senkung ab Juli Bereich: Infos (23.2.10) Die Regierungskoalition hat sich auf Eckpunkte zur Solarstromförderung geeinigt. Diese Eckpunkte sollen in der kommenden Woche im Kabinett verabschiedet und in den Bundestag eingebracht werden. Da die Koalitionsparteien im Bundestag mit einer Mehrheit vertreten sind, gilt die Umsetzung folgender Bestimmungen als wahrscheinlich:
- Dachanlagen: Senkung der Einspeisevergütung um 16 Prozent ab 1. Juli 2010
- Freiflächenanlagen allgemein: Absenkung um 15 Prozent zum 1. Juli 2010
- Ackerflächen: Für alle Anlagen, die nach dem 1. Juli auf Ackerflächen installiert werden, entfällt die Vergütung komplett. Hier gibt es eine Übergangsfrist: Für Anlagen, für die bis zum 1. 1. 2010 eine Baugenehmigung vorlag, gelten die alten EEG-Regelungen. Zugleich sollen Freiflächenanlagen auf bestehenden Gewerbeflächen und auf Flächen an Verkehrswegen (Autobahnen / Schienenwege) zugelassen werden.
- Konversionsflächen / große Dachanlagen ab 1 MW: Absenkung um 11 Prozent zum 1. Juli 2010
- Eigenverbrauch: Vergütung von 8 ct/ kWh für Anlagen bis maximal 800 kW; im Gespräch ist eine zeitliche Begrenzung dieser Förderung; sie soll zunächst bis 31. 12. 2011 gelten und im Rahmen der EEG Novelle 2012 erneut überprüft werden.
Diese Eckpunkte sollen Anfang März ins Kabinett gehen und in den Bundestag eingebracht werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Umweltminister Röttgen will Photovoltaik deutlich ausbauen, Förderung aber um 15 Prozent reduzieren Bereich: Infos (20.1.10) 20.01.2010: Die Photovoltaik in Deutschland kann voraussichtlich weiterhin unbegrenzt ausgebaut werden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) stellte heute in Berlin Pläne seines Hauses vor, wonach bis zum Jahr 2020 rund fünf Prozent des deutschen Stromverbrauchs von Solaranlagen gedeckt werden sollen. Ziel sei es, jährlich Anlagen mit mindestens 3.000 Megawatt Leistung neu zu bauen, sagte Röttgen.
Wie vielfach kolportiert, will die Regierung jedoch die Einspeisetarife kürzen: „So schnell wie möglich“ sollten sie um zusätzlich 15 Prozent reduziert werden, für Freiflächenanlagen auf Äckern schlägt Röttgen sogar eine Kürzung um 25 Prozent vor. Der Bau von Freiflächenanlagen solle so auf Industriebrachen und Konversionsflächen gelenkt werden. Die schon bisher im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebene Degression von neun Prozent jährlich bleibt erhalten. In Kraft treten solle die Regelung zum 1. April (Dachanlagen) beziehungsweise zum 1. Juli (Freiflächenanlagen). Da der Bundestag die Gesetzesänderung noch beraten und billigen muss, könne sich der Ablauf jedoch noch um einige Wochen verzögern, sagte Röttgen vor Journalisten. Stärken will das Umweltministerium den Eigenverbrauch von Solarstrom: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde solle unterm Strich – also unter Berücksichtigung des ersparten Strombezugs - fünf Cent wertvoller sein als die eingespeiste Kilowattstunde. Wie hoch der Eigenverbrauchsbonus ausfallen wird, konnte Röttgen noch nicht sagen. Außerdem soll die bisherige Leistungsgrenze von 30 Kilowatt aufgehoben werden. Mit diesen Maßnahmen wolle man die Betreiber von Solarstromanlagen ermutigen, Stromspeicher zu errichten, sagte der Minister.
Ab 2011 sollen die Vergütungssätze zudem flexibler werden. Steigt der Zubau im jeweiligen Vorjahr auf mehr als 3.500 Megawatt Leistung, so solle die Vergütung zusätzlich um 2,5 Prozent gekürzt werden. Steigt die Gesamtleistung der neu installierten Anlagen auf mehr als 4.500 Megawatt, so wird die Kürzung um weitere 2,5 Prozent verschärft; ebenso, falls 5.500 und 6.500 Megawatt Zubau überschritten werden. Sinkt der Zubau hingegen auf weniger als 2.500 Megawatt, wird die Degression um 2,5 Prozentpunkte gemildert, ebenso für alle weiteren 500 Megawatt Minderzubau. Auf diese Weise solle die Höhe der Vergütung an die Marktentwicklung gekoppelt werden, sagte Röttgen.
Gefälschte Suntech Power-Module im deutschen Markt Bereich: Infos (18.1.10) Seit Kurzem tauchen wieder gefälschte Suntech Power-Module im deutschen Markt auf. Die Fälschungen werden über sogenannte Spot Seller auf dem Graumarkt angeboten.
Wie schütze ich mich vor gefälschten Modulen? Die beste Vorkehrung gegen gefälschte Produkte ist der Kauf von Original Suntech-Modulen bei NEKon AG. Vorsicht ist geboten, wenn Suntech-Produkte besonders günstig angeboten werden.
Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.
Mit sonnigen Grüßen
Ihre NEKon-Team
http://NEKon.eu/Download/Suntech_gefaelschte_Module_2009.pdf
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